Person

Jackie Raynal

DirectingPopularität 0.6

Fakten

Geboren
20.10.1940 (85 Jahre)
Geburtsort
Geschlecht
weiblich
Bekannt für
Directing
Auch bekannt als
Jacqueline Raynal, Jacquie Raynal

Biografie

Jacky Raynal ist eine französische Regisseurin, Schauspielerin und Filmeditorin. Sie wurde 1940 in der Nähe von Montpellier geboren. Die Filmemacherin hat ein Diplom in Linguistik. Anfang der 1960er-Jahre, bereits als Fotografin tätig, begann die junge Jacky Raynal im Filmbereich zu arbeiten. Sie assistierte beim Filmschnitt der Dokumentarfilme von G. Patriss und F. Vienne. Anschließend schnitt sie die ersten Filme von E. Rohmer. 1965 erwarb J. Raynal die Lizenz als leitende Filmeditorin für Spielfilme am CNC (Nationales Filmzentrum). Nun arbeitete sie mit den Regisseuren der Nouvelle Vague zusammen. Sie schnitt alle Skizzen von „Six in Paris“, bei denen Jean Douchet, Jean Rouch, Jean-Daniel Pollet, Eric Rohmer, Jean-Luc Godard und Claude Chabrol Regie führten. Jacky Raynal arbeitete bis Ende der 1970er-Jahre als Filmeditorin. 1968 gründete sie zusammen mit S. Boissonas und O. Mosset die Zanzibar-Gruppe. Sie arbeitete mit Philippe Garrel, Serge Bard, Daniel Pommereulle, Alain Jouffroy und Patrick Deval zusammen. J. Raynal drehte ihren ersten Spielfilm „Two Times“ in Barcelona. 1972 gewann der Film den Grand Prix beim Festival von Hyères/Toulon. Zu dieser Zeit lebte sie bereits in New York. Dort war sie von 1975 bis 1992 für die Programme des Carnegie Hall Cinema und des Bleeker Street Cinema verantwortlich und zeigte zahlreiche internationale Independent-Filme. Ihre Arbeit in New York wurde von F. Truffaut gewürdigt (er verglich sie mit der Cinémathèque Française) und 1981 und 1991 zweimal von der Village Voice ausgezeichnet. J. Raynal führte Regie bei „New York Story“ (Grand Prix in Melbourne) und „Hotel New York“. Gleichzeitig wirkte sie in mehreren Filmen mit und organisierte zahlreiche internationale Filmfestivals, darunter das Kolumbianische Filmfestival, das Israelische Filmfestival und das Filmfestival von Avignon. Von 1973 bis 1986 gab sie zusammen mit Sid Geffen die unabhängige internationale Filmzeitschrift „1000 Eyes Magazine“ heraus. Ab 2000 führte Jacky Raynal bei zahlreichen Dokumentarfilmen Regie, darunter „Notes on Jonas Mekas“ (2000) und „Eric Rohmer, the Film Maker“ (2010). 2010 wurde Jacky Raynal für ihr künstlerisches Schaffen mit der Ehrenlegion (Ritter des Ordens der Künste und der Literatur) ausgezeichnet.

Bilder

Bekannteste Titel

Acéphale
1968
Bonjour Tristesse
1958
Deux Rémi, Deux
2015
Die Sammlerin
1967
Welcome to New York
2014
Piège
1970
Deux fois
1968
Reminiscences of Jonas Mekas
2016
Naughty Boys
1984
Le Grand Départ
1972
Cinématon
1978
Freak Orlando
1981
Hotel New York
1984
Free Radicals: A History of Experimental Film
2011
La femme bourreau
1968
Jupiter
1971
Zanzibar à Saint-Sulpice
2007
Eyes Find Eyes
2011
Cinématon XII
1981
Coupla White Faggots Sitting Around Talking
1981

Als Darsteller/in

Le bain noir
2021
La Fille oblique
2020
L'homme qui part
2020
La vie parisienne
2020
Felix in Wonderland
2019
Reminiscences of Jonas Mekas
2016
Deux Rémi, Deux
2015
En marge
2015
Welcome to New York
2014
Pierre Clémenti, l'absolue liberté
2013
Free Radicals: A History of Experimental Film
2011
Eyes Find Eyes
2011
La cigarette
2011
Zanzibar à Saint-Sulpice
2007
The Man Who Envied Women
1985
Naughty Boys
1984
Hotel New York
1984
Cinématon XII
1981
Freak Orlando
1981
Coupla White Faggots Sitting Around Talking
1981

Crew-Arbeiten

Le bain noir
2021
La vie parisienne
2020
La vie parisienne
2020
Reminiscences of Jonas Mekas
2016
Free Radicals: A History of Experimental Film
2011
Ma dernière interview avec Eric Rohmer
2010
Ma dernière interview avec Eric Rohmer
2010
Gougnette
2009
Zanzibar
2005
Portrait de Jean Rouch
2004
La nuit de l'ours
2004
Autour de Jacques Baratier
2003
Autour de Jacques Baratier
2003
Autour de Jacques Baratier
2003
Autour de Simon Lazard
2003
Autour de Simon Lazard
2003
Notes on Jonas Mekas
2000
Hotel New York
1984
Hotel New York
1984
Hotel New York
1984
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Raoul
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