Person

Jochen Sehrndt

ActingPopularität 0.5

Fakten

Geboren
28.03.1925 (101 Jahre)
Geburtsort
Geschlecht
männlich
Bekannt für
Acting

Biografie

Sehrndt erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Hilde Körber und begann seine Laufbahn Ende der 40er Jahre an der Bühne von Luckenwalde. Anfänglich wirkte er im Ensemble winziger Berliner Gastspielbühnen wie der ORSON Gemeinschaft junger Schauspieler. Bis in die späten 50er Jahre hinein trat er an DDR-Theatern auf, erst dann ließ er sich im Westen Berlins nieder und wirkte zunächst an minder bedeutenden Spielstätten wie der Freilichtbühne Rehberge (1959/60). 1959 spielte er unter der Regie von Leonard Steckel in einer Inszenierung von Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ im Theater am Kurfürstendamm, drei Jahre später in einer Aufführung von Ariano Suassunas Komödie Das Testament des Hundes an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Zu seinen weiteren Bühnenstationen gehörte das Hamburger Ernst-Deutsch-Theater. Hamburg wurde seit den 1960er Jahren zum Mittelpunkt von Sehrndts künstlerischem Schaffen. Er spielte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen von NDR und Studio Hamburg wie Jürgen Rolands Die Engel von St. Pauli, Harald Vocks Kriminalfilm Ein Sarg für Mr. Holloway und Episoden von Fernsehserien wie Percy Stuart, Hamburg Transit, Hafenpolizei und Polizeifunk ruft. Zu Sehrndts Kinofilmen zählen die DEFA-Produktion Treffpunkt Aimée, der Jerry-Cotton-Thriller Die Rechnung – eiskalt serviert, die deutsch-deutsche Literaturverfilmung Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche nach Ehm Welk sowie Reinhard Hauffs Drama Die Verrohung des Franz Blum nach Burkhard Driest. Seinen letzten Auftritt vor der Kamera hatte Sehrndt 1983 als Nationalsozialist in Egon Monks Fernsehmehrteiler Die Geschwister Oppermann nach Lion Feuchtwanger. Einem breiten Publikum ist Sehrndt jedoch vor allem durch seine Stimme bekannt. Er wirkte bei zahlreichen Hörspielproduktionen des Labels „EUROPA“ mit wie Die drei Fragezeichen, Regina Regenbogen, Asterix und Hallo Tom, hier Locke mit. Für die Serie Masters of the Universe übernahm er die Doppelrolle des feigen Katers „Cringer“ sowie seines kampferprobten Alter Ego „Battle Cat“. Darüber hinaus lieh er als Synchronsprecher ebenso Puppen wie dem „Lulatsch“ der Sesamstraße und animierten Charakteren wie dem Leitwolf „Akeela“ in der japanischen Zeichentrickserie Das Dschungelbuch nach Rudyard Kipling als auch realen Schauspielern wie Sam Jaffe in Columbo: Tödliches Comeback, Henny Youngman in Amazonen auf dem Mond und Aldo Sambrell in Von Angesicht zu Angesicht. Für die deutsche Fassung des Zeichentrickfilms He-Man – Das Geheimnis des Zauberschwertes aus dem Jahre 1985 übernahm er ein weiteres Mal die Rolle des „Battle Cat“, der im Original von Alan Oppenheimer gesprochen wurde.

Bekannteste Titel

Percy Stuart
1969
Treffpunkt Aimée
1956
Aus dem Alltag in der DDR: Zweiter Versuch einer Rekonstruktion nach Berichten und Dialogen
1970
Nackt unter Wölfen
1960
Die Verrohung des Franz Blum
1974
Jerry Cotton - Die Rechnung eiskalt serviert
1966
Die Engel von St. Pauli
1969
Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche
1967
Das Geheimnis der Mary Celeste
1972
St. Pauli zwischen Nacht und Morgen
1967

Als Darsteller/in

Die Verrohung des Franz Blum
1974
Das Geheimnis der Mary Celeste
1972
Aus dem Alltag in der DDR: Zweiter Versuch einer Rekonstruktion nach Berichten und Dialogen
1970
Die Engel von St. Pauli
1969
Percy Stuart
1969
Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche
1967
St. Pauli zwischen Nacht und Morgen
1967
Jerry Cotton - Die Rechnung eiskalt serviert
1966
Nackt unter Wölfen
1960
Treffpunkt Aimée
1956
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
Raoul ist online.
Hallo, ich bin Raoul. Datenschutz ohne Juristennebel: kurz fragen, klar antworten.

Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».