Person

Anouk Aimée

ActingPopularität 1.2

Fakten

Geboren
27.04.1932
Geburtsort
Gestorben
18.06.2024 (92)
Geschlecht
weiblich
Bekannt für
Acting
Auch bekannt als
Nicole Françoise Florence Dreyfus, Françoise Sorya Dreyfus, Anouk

Biografie

Anouk Aimée (* 27. April 1932 als Nicole Françoise Florence Dreyfus in Paris) ist eine französische Filmschauspielerin. Aimée ist die Tochter des Schauspielerpaars Geneviève Sorya und Henri Dreyfus. Bereits im Alter von 13 Jahren gab sie ihr Filmdebüt. Die Hauptrolle in dem Liebesdrama Die Liebenden von Verona neben den etablierten Stars Serge Reggiani und Pierre Brasseur machte sie bekannt. In den folgenden Jahren wurde sie als „junge Schöne“ in dem Abenteuerfilm Der goldene Salamander (1950) und als Prostituierte in der Simenon-Verfilmung Der Mann, der sich selbst nicht kannte besetzt. 1957 spielte sie neben dem damaligen Superstar Gérard Philipe in Montparnasse 19. Ihre Zusammenarbeit mit Federico Fellini in La Dolce Vita brachte Anouk Aimée den ganz großen Erfolg. Die Rolle der melancholisch-rätselhaften Frau spielte sie so überzeugend, dass Fellini sie auch für den Film Achteinhalb (1962) engagierte. Danach war sie immer wieder als Charakterdarstellerin in kleineren italienischen Produktionen zu sehen. 1966 stand Aimée wieder in Frankreich vor der Kamera. In Claude Lelouchs Ein Mann und eine Frau spielte sie das Scriptgirl Anne Gauthier, das sich nach dem Tod seines Mannes in den ebenfalls verwitweten Rennfahrer (Jean-Louis Trintignant) verliebt. Filmkenner bezeichneten diesen Film als eine der schönsten Liebesgeschichten des Kinos. Für ihre Darstellung war sie für den Oscar nominiert und erhielt den Golden Globe sowie den British Academy Film Award als beste Schauspielerin. Nach ihrer vierten Heirat verschwand sie für sechs Jahre von der Leinwand, ehe sie in Lelouchs Ein Hauch von Zärtlichkeit wieder zu sehen war. 1980 erhielt sie zusammen mit Michel Piccoli für die Rolle eines Geschwisterpaares in Marco Bellocchios Der Sprung ins Leere den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes. Sechs Jahre später spielte sie in der Fortsetzung ihres Welterfolgs, Ein Mann und eine Frau – zwanzig Jahre später (1986), noch einmal die Anne Gauthier. 1995 gehörte sie zu den zahlreichen Stars in Robert Altmans Episodenfilm Prêt-à-Porter. In der TV-Verfilmung von Napoléon Bonapartes Leben (2001) spielte sie dessen Mutter. Von 1995 bis 1997 verlagerte sie ihre Arbeit auf die Theaterbühne. 2003 wurde sie mit dem César für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Bilder

Bekannteste Titel

Sacrée soirée
1987
Vivement dimanche
1998
Ciné regards
1978
Screen Two
1985
Les Rendez-vous du dimanche
1975
Le Grand Échiquier
1972
Cinépanorama
1956
Festival
1963
Das süße Leben
1960
Napoleon
2002
Achteinhalb
1963
Reflets de Cannes
1954
Empreintes
2007
Prêt-à-Porter
1994
Ein Mann und eine Frau
1966
Douglas Fairbanks, Jr., Presents
1953
Lola, das Mädchen aus dem Hafen
1961
Sodom und Gomorrha
1962
Fellini dice...
2006
Die Bibel - Salomon
1997

Als Darsteller/in

L'Œuvre invisible
2026
Ciao Marcello - Mastroianni l'antidivo
2024
Tourner pour vivre
2022
Jean-Louis Trintignant - Mystérieux et insaisissable
2022
Trintignant über Trintignant
2021
Morceaux de Cannes
2021
Fellinopolis
2021
Hossein, Ronet, Trintignant : Confidences de trois acteurs inoubliables
2021
Aznavour by Charles
2019
Die schönsten Jahre eines Lebens
2019
Anouk Aimée, la beauté du geste
2012
Ziemlich dickste Freundinnen
2012
Agnès de ci de là Varda
2011
Agnès de ci de là Varda
2011
Tous les soleils
2011
Ces amours-là
2010
Paris Connections
2010
Il était une fois… La dolce vita
2009
Noi che abbiamo fatto la dolce vita
2009
Celle que j'aime
2009
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
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Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».